Blog

Wie die Bounce Rate dein Suchmaschinenranking beeinflusst

Written by Mario Dezember 27, 2019 0 comment

google analytics statistik

Du weißt nicht was die Bounce Rate ist? Klar könnten wir jetzt total übertrieben und ausschweifend fachsimpeln.
Jedoch bleiben wir hier auf der Webseite – wie immer – beim Motto „harte Kost leicht erklärt“

Was ist die Bounce Rate?

Die Bounce Rate ist ganz banal übersetzt die Absprungrate der Besucher auf deiner Webseite. Diese brauchst du für die Analyse deiner Webseite.
Sie zeigt dir auf welchen Seiten bzw. Unterseiten die Besucher deine Webseite wieder verlassen. Logischerweise ist eine geringe Absprungrate ein Indiz dafür, dass du guten Content auf der Webseite hast, die dem Leser Mehrwert bietet oder auch dass der User vor dem Gerät eingeschlafen ist 😉 Diese Informationen sind für jeden Webseitenbetreiber enorm wichtig, um den Erfolg seines Webseitencontents zu ermitteln. Google gibt auch ganz öffentlich an, dass die Bounce Rate ein sehr wichtiger Faktor in der SEO ist, also für das Suchmaschinenranking deiner Seite. Dieser Analysefaktor hilft uns Webseitenbetreibern und Marketingspezialisten ganz stark dabei aufzuzeigen, wo Verbesserungsbedarf besteht. Wo steigen die Besucher aus der Webseite aus und wie lange sind sie überhaupt bei mir auf der Webseite?

Google Analytics Bounce RateBeispiel:

Wenn 40 Besucher eine Landingpage deiner Webseite verlassen, ohne eine weitere Interaktion auf der Seite durchzuführen und insgesamt 100 Besucher gezählt wurden, beträgt die Absprungrate 40%. Bedeutet dass man die Zielseite noch anpassen muss und auf jedenfall den content überarbeiten sollte.

Der kleine Bruder die Exit Rate.

Dann gibt es noch die Exit Rate, die nicht mit der Bounce Rate verwechselt werden darf. Die Exit Rate ist sozusagen die bessere Rate, denn sie zeigt uns an wie viele User unsere Webseite verlassen nachdem sie eine Interaktion getätigt haben.

Was eine hohe und eine niedrige Absprungrate ist, kann man pauschal nicht sagen. In die Bewertung müssen noch andere Faktoren mit einbezogen werden.
So muss man auch sehen für welchen Zweck die jeweilig Unterseite ist, wo die hohe Bounce Rate ist und natürlich auch das Design und die Branche muss man analysieren.

Beispiel:

Ist es nur eine Unterseite, wo man einen Downloadbutton klicken muss und dann gleich wieder weg ist, kann diese Seite die Bounce Rate ganz schön verfälschen. Oder ist bei einem Blogartikel die Absprungrate hoch, kann es auch bedeuten, dass alle Fragen im Artikel geklärt wurden und der Besucher sozusagen zufrieden weitergezogen ist.

Gesamt betrachtet sind die Bounce Rate und die Exit Rate nur zwei Faktoren. Um dir zu zeigen, wo noch Bearbeitungbedarf besteht, um Besucher an deine Webseite zu binden gehören noch Dinge, wie die Seitenaufrufszahlen, die Verweildauer, die Interaktion und die Ladegeschwindigkeit muss mit einkalkuliert werden.

Eine niedrige Absprungrate liegt laut einer Presseaussendung von Google übrigens zwischen 20% und 50%. Alles darüber ist eine hohe Absprungrate, alles unter 30% ist wahrscheinlich ein Fehler und bedarf genauerer Analyse.

Tipps zu einer geringen Bounce Rate.

Jetzt möchte ich dir noch ein paar Tipps zum Verbessern deiner Absprungrate mitgeben:

1. Content is King

Optimiere deinen Inhalt der Haupt- sowie auch deiner Unterseiten. Je besser, fesselnder und interessanter der Inhalt, desto eher bleiben die Leute auf deiner Webseite.
Sollte dir die Muße dazu fehlen – kannst du hierfür auch Werbetexter engagieren: Uns zum Beispiel.

2. Vermeide Ablenkung

Immer wieder sehe ich auf Webseiten Popups, Werbung und Co. Aber gerade bei Popups erkennt Google dass der User nicht mehr bei dir ist sondern auf Webseite x/y im Popup, wenn es nicht weggeklickt wird. Auch zuviel Werbung verleitet die Besucher dazu entweder genervt zu gehen und nie mehr wieder zu kommen oder vielleicht auf die Werbung zu klicken um dann mehr Zeit auf der Anzeige zu verbringen als bei dir und deiner Webseite.

3. Keyword Relevanz statt Masse

Eine gesunde Mischung aus den relevanten Keywords und denen, die gern gesucht werden ist wichtig. Das kostenlose Tool „Google Keyword Planer“ kannst du mithilfe eines Google Kontos nutzen, um die für dich relevanten Keywords zu finden. Es zeigt dir die Mitbewerber und die durchschnittlichen Suchanfragen pro Monat zu diesem Keyword an.
Normal sagt man dass es 2-3 relevante Keywords pro Seite sein sollten, welche man mehrfach einbauen sollte.

Zum Schluss bleibt zu sagen dass dir eine niedrige Bounce Rate zeigt wie gut der content auf deiner Webseite ist und die Leute zum Verweilen einlädt.
Ich hoffe du konntest mit den 3 Tipps und der kurzen Einführung in das Thema deine Webseiten Analyse besser verstehen und verbessern.

Solltest du dennoch mehr wissen wollen oder Unterstützung bei deiner Optimierung benötigen, kontaktier uns – wir freuen uns!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.